Willkommen in der Zukunft

Heute das beste Handwerkszeug für Museen, Messen und Events zu liefern reicht uns nicht – deswegen forschen wir stetig an den Möglichkeiten und Anforderungen von morgen. Hier zeigen wir einen kleinen Einblick in unsere neuesten Ideen, aber auch Entwicklungen anderer, die wir inspirierend finden.

Online-Sammlung der städtischen Museen Freiburg

Die städtischen Museen Freiburg habe begonnen die Kunstsammlung der Stadt zu digitalisieren und online zur Verfügung zu stellen. Neben den naheliegenden Filtermöglichkeiten wie Museum, Künstler oder Entstehungsjahr lassen sich die Kunstwerke auch nach der Lizenz zur Weiterverwendung filtern. Ein sehr gelungenes Beispiel, das gerne Schule machen darf.

Startseite der Online-Sammlung der städtischen Museen Freiburg

Project Glasswing

Adobe zeigt auf der diesjährigen SIGGRAPH Konferenz mit „Project Glasswing“ den Prototypen einer Augmented Reality Vitrine deren physischer Inhalt mit digitalen Informationen erweitert werden kann. Bis die Technik die Marktreife erreicht hat, dürfte es allerdings wohl noch ein wenig dauern.

Mehr Information zu „Project Glasswing“ gibt es im Adobe-Blog: https://theblog.adobe.com/imagining-breakthrough-experiences-project-glasswing/

Hacking The Heist

Im Jahre 1990 wurden insgesamt 13 Kunstwerke im Wert von 500 Millionen Dollar aus dem Isabella Stewart Gardner Museum in Boston entwendet. Bis heute ist der Diebstahl ungeklärt und noch immer sind die gestohlenen Kunstwerke verschollen. Weil nach dem Willen der Stifterin keine Kunstwerke aus dem Museum entfernt oder in der Hängung verändert werden dürfen, zeugen leere Bilderrahmen seither von einem der größten Kunstraube der Geschichte.

Ein experimentelles Projekt der digitalen Museums-Plattform Cuseum bringt jetzt zumindest zwei der gestohlenen Kunstwerke für die Museumsbesucher mit Hilfe von Augmented Reality zurück an Ihren angestammten Platz.

Mehr Informationen und weitere Videos finden sich auf der Projektwebsite: https://www.hackingtheheist.com

Augmented Reality im Tate Museum

Facebook ist mit den Oculus-Headsets nicht nur in Sachen Virtual Reality extrem aktiv, sondern hat mit Spark AR auch eine Plattform für Augmented Reality im Programm. Zusammen mit der Agentur The Mill hat Facebooks Creative Shop jetzt für eine Ausstellung im Tate Museum einige der Kunstwerke mit Augmented Reality Inhalten erweitert.

Mit Augmented Reality erweiterte Kunstwerke im Tate Museum in Großbritannien
Mit Augmented Reality erweitertes Bild im Tate Museum in Großbritannien

Quelle: https://tech.fb.com/augmenting-abstraction-facebook-expands-ar-experiences-with-tate-britain/

Mehr Infos zum Projekt, eine Liste der bearbeiteten Kunstwerken und ein Video mit der Technik in Aktion gibt es auf dem Tech-Blog von Facebook.

ARtGlass bei Madame Tussauds

Das Unternehmen ARtGlass möchte Augmented Reality Brillen in Museen, historische Stätten und andere kulturelle Einrichtungen bringen. Als eines der ersten Museen plant Madame Tussauds in Washington ab dem Sommer besagte Hardware für AR-Führungen als zentralen Teil der eigenen Besuchererfahrung anzubieten und „fully immersive dynamic holograms“ innerhalb der Ausstellung zu zeigen. Klingt spannend.

Thresholds

Der britische Künstler Mat Collishaw ermöglicht es den Besuchern seiner Wanderausstellung „Thresholds“ eine Ausstellung des Wissenschaftlers und Fotopioniers William Henry Fox Talbot in der Virtuellen Realität zu besuchen. Der Brite hatte 1839 in der Ausstellung in Birmingham zum ersten mal seine fotografischen Drucke präsentiert.

Ausstellungsbesucher mit VR-Brillen vor augenscheinlich leeren Wänden
Ausstellungsbesucher mit VR-Brillen vor augenscheinlich leeren Wänden und Vitrinen

Quelle: https://matcollishaw.com/exhibitions/thresholds/

Mehr zu „Tresholds“ und den Daten der Wanderausstellung sowie weiteren Ausstellungen von Mat Collishaw gibt es auf der Website des Künstlers zu sehen: https://matcollishaw.com.