MBA Unternehmen

Das Unternehmen MBA

1975

In diesem Jahr wird eine Idee verwirklicht, die ebenso neu wie umwerfend einfach ist: Farbe und Oberflächendesign von der Rolle. Wurden bis dahin die Wände von Messeständen gestrichen, gewalzt oder gar tapeziert, gab es nun mit der Farbe von der Rolle die Möglichkeit, auf schnelle, rationelle Art und Weise Span- oder Sperrholzplatten optisch aufzuwerten. Mit bis dahin nicht gekannter Farbbrillanz und leicht geprägter, reflexionsarmer Oberflächenprägung verwandelten sich mit dieser neuen Oberflächenfolie Trägerplatten in wertvolle Wandpaneele.
Zur Umsetzung dieser Idee wurde 1975 das Unternehmen MBA gegründet.

Eine Idee – ein Unternehmen – ein Logo

1975 wurde das Unternehmen MBA gegründet. Weltweite Kontakte wurden geknüpft und fünf Jahre später bereits Millionen Quadratmeter milament – Oberflächenfolien verkauft. Eine Million Quadratmeter, das sind etwa 150 Fußballfelder, voll ausgelegt in den schönsten Regenbogenfarben der Welt. Das Farbspektrum war bis dahin auf 30 Color- und Metallictöne angewachsen. So ist es kein Wunder, dass das Unternehmen fortan einen Regenbogen über die drei Buchstaben MBA schlug und dieses Symbol zum Markenlogo erhob. In der Branche des Messe- und Ausstellungsbaus ist es inzwischen zu einem der bekanntesten Logos geworden.

Architektur mit Wänden

Jede Architektur bedarf der Wand. So ist es eigentlich logisch, dass ein kreatives Unternehmen wie MBA seine schöpferischen Kräfte auch in diese Richtung lenkte. Nach der Tradition des Bauhauses heißt das, ein Bauprogramm auf das Wesentliche zu reduzieren, eine einfache und logische Formensprache zu gestalten, die weltweit in ihrer puren Ästhetik verstanden wird und eine Bauweise zu entwickeln, die sich selbst erklärt. Die intelligente Zusammenführung von Ästhetik und Ökonomie, von Architektur und Marketing. Ergebnis der Überlegungen war die Idee vom Bauen mit der Wand.

ART Der erste Erfolg

Für die Kunstmesse ART wurde ein neues Ausstellungssystem gesucht, ein Wandsystem ohne Säulen und Zargen und ohne sichtbare Systemtechnik. Kunst sollte sich hier auf ästhetische Art präsentieren können. Die Anfrage erreichte auch MBA und forcierte die Idee vom Bauen mit Wandmodulen und deren Weiterentwicklung. Aus einer Idee wurden erste gebrauchsfertige Prototypen der Mila-wall Wandmodule ohne sichtbare Verbindungstechnik, ästhetisch, schön und funktional. Das Prinzip vom intelligenten Bauen mit der Wand pur war realisiert.

Die Präsentation bei der Kunstmesse ART verlief so überzeugend, dass MBA erfolgreich daraus hervorging. Die neue Modulbauwand Mila-wall, wie sie inzwischen hieß, konnte ohne Spezialkenntnisse in Sekunden Modul für Modul zusammengefügt werden. Fugenlos und planeben entstanden lange Wandfluchten von äußerster Stabilität. Wandabgänge waren an jeder Stelle und in jedem Winkel möglich.

Die nach Basel und Köln drittgrößte Galeristenmesse ART Frankfurt im deutschsprachigen Raum präsentierte sich 1990 auf nagelbaren Mila-wall-Wandmodulen mit Mittellage. Mit einem umlaufenden Aluminiumrahmen erhielt die Wand nicht nur ein Höchstmaß an Präzision und Stabilität, sondern zugleich Schutz vor Beschädigungen beim Montagehandling. MBA hat gleich auch an die Möglichkeit der Reparatur gedacht. Wiederablösbare Oberflächenfolien können abgezogen und neu kaschiert werden. Das Wandmodul ist wieder neuwertig und einsatzfähig.